Noack Hochzeitssuite
Die Noack Hochzeitssuite ist einem außergewöhnlichen Paar aus der Barockzeit gewidmet: Andreas und Anna Maria Noack. Andreas Noack (1648–1701), ein wohlhabender Kaufmann aus Bautzen, verliebte sich unsterblich in die aus Zittau stammende Anna Maria Heinrich (1645–1691). Doch Anna Maria wollte ihre Heimat nicht verlassen – also traf Andreas eine Entscheidung, die ihre gemeinsame Zukunft prägte: Er gab seine ursprüngliche Heimat auf, zog nach Zittau und baute dort mit ihr ein neues Leben auf. Ihre Ehe galt als sehr glücklich, geprägt von Erfolg, Zusammenhalt und tiefer Verbundenheit.
Mit großem unternehmerischem Geschick eröffnete Noack in Zittau eine Specerey-Handlung (eine Art Drogerie) und handelte zusätzlich mit Leinwand, wodurch sich das Paar bald beträchtlichen Wohlstand erarbeitete. Ihr Einfluss wuchs, und Andreas Noack wurde 1692 in den Rat der Stadt Zittau gewählt. Gemeinsam ließen sie ein beeindruckendes Wohn- und Geschäftshaus am Markt errichten. Darüber hinaus unterstützten sie den Bau einer privaten Betstube in der Kirche, die noch heute als kunsthistorische Kostbarkeit erhalten ist.


Eine Hommage an eine Liebe, die keine Grenzen kannte
Ein Raum voller barocker Opulenz und Symbolik
Die Noack Hochzeitssuite ist eine Hommage an diese außergewöhnliche Liebesgeschichte und den barocken Lebensstil der Familie.
- Barocke Deckenverzierung: Kunstvolle Stuckdecken mit floralen und ornamentalen Elementen erinnert an die prachtvollen Innenräume der Barockzeit
- Die Farbe Blau: Als Symbol für die Jungfrau Maria und für Glück in der Ehe dominiert ein eleganter Blauton das Farbkonzept des Zimmers. Die Nuancen spiegeln die Beständigkeit und Treue wider, die Andreas und Anna Maria verband
- Italienische Gardinen: Feinste, opulente Stoffe aus italienischer Manufaktur verleihen der Suite eine besondere Exklusivität. In der Barockzeit waren prunkvolle Vorhänge nicht nur Ausdruck von Wohlstand, sondern auch von Sinnlichkeit und Lebensfreude
- Edle Ausstattung: Hochwertige, barock inspirierte Möbel sowie kunstvolle Details in Gold und Silber schaffen eine Atmosphäre von Luxus und Behaglichkeit – genau wie es einem wohlhabenden Kaufmannspaar im 17. Jahrhundert entsprochen hätte
